Wie der Blauhai deinen Köder sieht
Welche Köderfarbe der Blauhai wirklich sehen kann, in deiner Tiefe und in deinem Wasser. 1 Zapfentypen, Maximum 532 nm. Kontrast für 54 Farben, sortiert.
Prionace glauca
An dieser Art gemessen Dieser Fisch ist farbenblind Tapetum lucidum
Die Zapfenmaxima sind direkte Messungen an dieser Art. Der Rest des Modells — Wasseroptik, Kontrast, Erkennungsentfernung — bleibt eine Schätzung, und nichts davon sagt voraus, ob ein Fisch zubeißt. Sie besitzt ein Tapetum lucidum — eine reflektierende Schicht hinter der Netzhaut, die den Photonenfang etwa verdoppelt — und genau deshalb frisst sie in der Dämmerung und in gefärbtem Wasser so gut. Hart et al. (2011) fanden bei jeder untersuchten Haiart nur einen EINZIGEN Zapfentyp. Haie sind mit ziemlicher Sicherheit farbenblind: Sie sehen einen einzigen Helligkeitskanal. Diese App gibt dir für einen Hai deshalb keine Farbreihenfolge, weil es nichts zu sortieren gibt — es zählt, ob der Köder hell oder dunkel gegen das Wasser steht, und sonst nichts. Wer dir einen Haiköder über seine Farbe verkauft, verkauft dir eine Farbe, die du siehst und der Hai nicht.
Spektrale Empfindlichkeit
| Zapfenmaxima | λmax | Chromophor |
|---|---|---|
| Mittel | 532 nm | A1 |
| Stäbchen | 500 nm | A1 |
Die Stäbchen arbeiten in der Morgen- und Abenddämmerung und nachts — also dann, wenn am meisten geangelt wird.
Ködertabelle
Sortiert danach, wie stark sich jede Farbe für der Blauhai unter diesen Bedingungen abhebt. — Ozeanisch I, 101 m.
| Farbe | Kontrast | Sichtbar ab | Sicht des Fisches | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Weiß | 98 | 49 m | Jetzt kaufen | |
| 2 | Nachleuchtend Nachleuchtend — nicht modelliert | 96 | 47 m | Jetzt kaufen | |
| 3 | Sexy Shad | 95 | 48 m | Jetzt kaufen | |
| 4 | Silber holografisch Metallische Oberfläche | 95 | 47 m | Jetzt kaufen | |
| 5 | Knochen | 93 | 46 m | Jetzt kaufen | |
| 6 | Chartreuse / Weiß Fluoreszierende Oberfläche | 92 | 49 m | Jetzt kaufen | |
| 7 | Chrom Metallische Oberfläche | 92 | 45 m | Jetzt kaufen | |
| 8 | Blau / Weiß | 91 | 49 m | Jetzt kaufen | |
| 9 | Pink / Weiß Fluoreszierende Oberfläche | 89 | 49 m | Jetzt kaufen | |
| 10 | Blaurückenhering | 89 | 48 m | Jetzt kaufen | |
| Hebt sich am wenigsten ab | |||||
| Oranger Krebs | 35 | 15 m | |||
| Braun / Orange | 34 | 15 m | |||
| Braun | 33 | 15 m | |||
| Oliv | 22 | 11 m | |||
Kontrast angegeben bei 1.0 m Betrachtungsabstand. · Licht, das hier am besten durchkommt: 470 nm
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Dieser Fisch ist farbenblind — Er hat nur einen Zapfentyp und sieht damit einen einzigen Helligkeitskanal. Eine Farbreihenfolge ist für ihn bedeutungslos — es zählt, ob dein Köder hell oder dunkel gegen das Wasser steht.
Jenseits des Modellbereichs — Unterhalb von etwa 60 m gelten die Tageslichtannahmen dieses Modells nicht mehr. Nimm diese Zahlen nur als Anhaltspunkt.
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Was dieses Wasser durchlässt
Das klarste Meerwasser überhaupt. Tiefblau, und Blau dringt mit Abstand am weitesten vor.
Wassertypen
Zielarten
Fragen, die wirklich gestellt werden
Sieht der Blauhai Farben?
Er hat nur einen Zapfentyp und sieht damit einen einzigen Helligkeitskanal. Eine Farbreihenfolge ist für ihn bedeutungslos — es zählt, ob dein Köder hell oder dunkel gegen das Wasser steht.
Woher stammen diese Daten?
Direkte Mikrospektrophotometrie, ERG oder verhaltensbasierte spektrale Empfindlichkeit für diese Art.
Quellen
- Hart, N.S., Theiss, S.M., Harahush, B.K. & Collin, S.P. (2011). Naturwissenschaften 98, 193–201 — microspectrophotometric evidence for CONE MONOCHROMACY in sharks.