Wie der Bachsaibling deinen Köder sieht
Welche Köderfarbe der Bachsaibling wirklich sehen kann, in deiner Tiefe und in deinem Wasser. 4 Zapfentypen, Maximum 600 nm. Kontrast für 54 Farben, sortiert.
Salvelinus fontinalis
An einem nahen Verwandten gemessen UV lässt sich nicht darstellen
Für diese Art gibt es keine Spektralmessung. Die Zapfenmaxima stammen von anderen Arten der Gattungen Salmo und Salvelinus, dem nahen Verwandten mit derselben Nahrungsökologie. Nimm die Farbreihenfolge als Anhaltspunkt, nicht als exakten Wert. Diese Art hat einen UV-Zapfen: Etwa 88 % der Empfindlichkeit dieses Zapfens liegen unter 400 nm, wo ein Handybildschirm dir nichts zeigen kann. Der UV-Kanal wird in einer erklärten Falschfarbe gezeichnet. Ihre Netzhaut nutzt das Chromophor A2 (Porphyropsin), das die Empfindlichkeit für lange Wellenlängen deutlich weiter ins Rote schiebt, als eine A1-Netzhaut es täte. Viele Süßwasserfische verschieben das A1/A2-Verhältnis mit Jahreszeit und Temperatur, die tatsächliche Empfindlichkeit wandert also übers Jahr.
Spektrale Empfindlichkeit
| Zapfenmaxima | λmax | Chromophor |
|---|---|---|
| UV | 375 nm | A1 |
| Kurz | 440 nm | A2 |
| Mittel | 535 nm | A2 |
| Lang | 600 nm | A2 |
| Stäbchen | 510 nm | A2 |
Die Stäbchen arbeiten in der Morgen- und Abenddämmerung und nachts — also dann, wenn am meisten geangelt wird.
88 % der Empfindlichkeit des UV-Zapfens dieser Art liegen unter 400 nm, außerhalb von allem, was ein Bildschirm zeigen kann.
Ködertabelle
Sortiert danach, wie stark sich jede Farbe für der Bachsaibling unter diesen Bedingungen abhebt. — Glasklar, 3 m.
| Farbe | Kontrast | Sichtbar ab | Sicht des Fisches | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Weiß | 98 | 9.3 m | Jetzt kaufen | |
| 2 | Sexy Shad | 95 | 9.2 m | Jetzt kaufen | |
| 3 | Silber holografisch Metallische Oberfläche | 95 | 9.1 m | Jetzt kaufen | |
| 4 | Nachleuchtend Nachleuchtend — nicht modelliert | 95 | 9.0 m | Jetzt kaufen | |
| 5 | Chartreuse / Weiß Fluoreszierende Oberfläche | 94 | 9.3 m | Jetzt kaufen | |
| 6 | Knochen | 94 | 9.0 m | Jetzt kaufen | |
| 7 | Chrom Metallische Oberfläche | 93 | 8.9 m | Jetzt kaufen | |
| 8 | Pink / Weiß Fluoreszierende Oberfläche | 92 | 9.3 m | Jetzt kaufen | |
| 9 | Blau / Weiß | 91 | 9.3 m | Jetzt kaufen | |
| 10 | Clown | 90 | 9.3 m | Jetzt kaufen | |
| Hebt sich am wenigsten ab | |||||
| Violett / Schwarz | 49 | 7.1 m | |||
| Braun | 46 | 5.0 m | |||
| Junebug | 37 | 4.9 m | |||
| Schwarz | 24 | 3.3 m | |||
Kontrast angegeben bei 1.0 m Betrachtungsabstand. · Licht, das hier am besten durchkommt: 570 nm
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UV lässt sich nicht darstellen — Diese Art hat einen UV-Zapfen, und ein Handybildschirm kann kein Ultraviolett abstrahlen. Der UV-Kanal wird in einer erklärten Falschfarbe gezeichnet. Beachte außerdem: UV wird unter Wasser schnell verschluckt und ist in huminstoffreichem Wasser nach wenigen Zentimetern weg.
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Was dieses Wasser durchlässt
Bergsee oder quellgespeister Steinbruch. Der Grund ist auf 8 m zu sehen.
Wassertypen
Zielarten
Fragen, die wirklich gestellt werden
Sieht der Bachsaibling Farben?
Ja. Die Art hat 4 Zapfentypen mit Maxima bei 375 nm, 440 nm, 535 nm, 600 nm. Das ergibt 3 Farbdimensionen gegenüber 2 beim Menschen.
Woher stammen diese Daten?
Für diese Art existiert keine Messung. Die Zapfenmaxima stammen von einer Schwesterart mit derselben Nahrungsökologie.
Quellen
- Salmonid pattern; Beaudet, L., Novales Flamarique, I. & Hawryshyn, C.W. (1997). J. Comp. Neurol. 383, 49–59.
- Bridges, C.D.B. (1972). Handbook of Sensory Physiology VII/1, 417–480 — A1/A2 in salmonids.