Zander (Sander lucioperca)

Wie der Zander deinen Köder sieht

Welche Köderfarbe der Zander wirklich sehen kann, in deiner Tiefe und in deinem Wasser. 2 Zapfentypen, Maximum 610 nm. Kontrast für 54 Farben, sortiert.

Sander lucioperca

An einem nahen Verwandten gemessen Tapetum lucidum

Für diese Art gibt es keine Spektralmessung. Die Zapfenmaxima stammen von Sander vitreus, dem nahen Verwandten mit derselben Nahrungsökologie. Nimm die Farbreihenfolge als Anhaltspunkt, nicht als exakten Wert. Ihre Netzhaut nutzt das Chromophor A2 (Porphyropsin), das die Empfindlichkeit für lange Wellenlängen deutlich weiter ins Rote schiebt, als eine A1-Netzhaut es täte. Viele Süßwasserfische verschieben das A1/A2-Verhältnis mit Jahreszeit und Temperatur, die tatsächliche Empfindlichkeit wandert also übers Jahr. Sie besitzt ein Tapetum lucidum — eine reflektierende Schicht hinter der Netzhaut, die den Photonenfang etwa verdoppelt — und genau deshalb frisst sie in der Dämmerung und in gefärbtem Wasser so gut.

Spektrale Empfindlichkeit

Zapfenmaxima λmax Chromophor
Mittel 535 nm A2
Lang 610 nm A2
Stäbchen 535 nm A2

Die Stäbchen arbeiten in der Morgen- und Abenddämmerung und nachts — also dann, wenn am meisten geangelt wird.

Ködertabelle

Sortiert danach, wie stark sich jede Farbe für der Zander unter diesen Bedingungen abhebt. — Leicht gefärbt, 11 m.

Farbe Kontrast Sichtbar ab Sicht des Fisches
1 Weiß
97
2.5 m Jetzt kaufen
2 Chartreuse / Weiß Fluoreszierende Oberfläche
96
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3 Chartreuse Fluoreszierende Oberfläche
95
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4 Nachleuchtend Nachleuchtend — nicht modelliert
94
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5 Knochen
93
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6 Silber holografisch Metallische Oberfläche
90
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7 Pink / Weiß Fluoreszierende Oberfläche
89
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8 Clown
89
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9 Gelb
89
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10 Sexy Shad
86
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Hebt sich am wenigsten ab
Schwarz / Blau
0
80 cm
Schwarz
0
80 cm
Violett / Schwarz
0
80 cm
Violett
0
71 cm

Kontrast angegeben bei 1.0 m Betrachtungsabstand. · Licht, das hier am besten durchkommt: 580 nm

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Was dieses Wasser durchlässt

Ein Hauch Farbe im Wasser. Der häufigste Seezustand überhaupt.

1 m 11 m 33 m 400450500550600650700
K_d ist die diffuse Schwächung des herabfallenden Lichts; c ist die Strahlschwächung entlang der Sichtlinie. Die beiden zu verwechseln ist der klassische Fehler in diesem Feld.

Wassertypen

Leicht gefärbt Gefärbt Trüb

Zielarten

Glasaugenbarsch Sander vitreus Karpfen Cyprinus carpio Forellenbarsch Micropterus salmoides Hecht Esox lucius Muskellunge Esox masquinongy Flussbarsch Perca fluviatilis Amerikanischer Flussbarsch Perca flavescens Rotauge Rutilus rutilus

Fragen, die wirklich gestellt werden

Sieht der Zander Farben?

Ja, aber gerade eben. Die Art hat 2 Zapfentypen mit Maxima bei 535 nm, 610 nm und damit eine einzige Dimension des Farbtons, wo ein Mensch 2 hat.

Woher stammen diese Daten?

Für diese Art existiert keine Messung. Die Zapfenmaxima stammen von einer Schwesterart mit derselben Nahrungsökologie.

Quellen

Rechner öffnen · Methode und Quellen